Gelbfieber
Eine Impfung ist nur dann Pflicht, wenn du aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet einreist. Dazu zählt auch das afrikanische Festland, falls du dort länger als 12 Stunden Zwischenstopp hattest (also Vorsicht bei Aufenthalten in Äthiopien oder Kenya, es könnte strenger kontrolliert werden). Bei einem Direktflug aus Europa wird sie offiziell nicht verlangt, aber es schadet nie, den Impfpass griffbereit zu haben.
Deine Tetanus-, Diphtherie- und Polio-Impfungen sollten aktuell sein.
Manche Reisende lassen sich gegen Hepatitis A (und ggf. B) sowie Typhus impfen, da dies über Lebensmittel oder Wasser übertragen werden kann.
Malaria
Zanzibar gilt als Malariagebiet, auch wenn die Zahlen durch intensive Bekämpfung stark gesunken sind.
Viele Europäer nehmen Malarone (Tabletten) oder ähnliche Mittel als Vorsorge ein. oder wenigstens als Notfallmedikament mit (Stand-by), falls sie Fieber bekommen. Das solltest du individuell mit deinem Arzt klären (abhängig von deiner Reisedauer und Fitness).
Mückenschutz (Prophylaxe) ist dein wichtigster Schutz, denn Mücken übertragen nicht nur Malaria, sondern auch das (seltenere) Dengue-Fieber.
DEET ist dein Freund: Vergiss sanfte Bio-Sprays. Du brauchst Insektenschutz mit mindestens 30% bis 50% DEET (z.B. Nobite oder Anti-Brumm Forte).
Achte auf deine Kleidung vor allem in der Dämmerung (morgens und abends) solltest Du lange, helle Leinenhosen und Socken tragen. Mücken lieben dunkle Knöchel!
Schlafen: Achte darauf, dass dein Bett ein intaktes Moskitonetz hat. Ein kleiner Reisestecker (Vaporizer) für die Steckdose kann im Zimmer zusätzlich Wunder wirken.
Magen & Sonne
Die meisten gesundheitlichen Probleme auf der Insel sind keine Tropenkrankheiten, sondern klassische Reisebeschwerden:
Sonne: Die Sonne am Äquator wird gerne extrem unterschätzt. Du verbrennst selbst im Schatten oder bei Bewölkung. Pack LSF 50+ ein.
Magen-Darm: „Cook it, peel it or forget it.“ Trink niemals Leitungswasser (auch nicht zum Zähneputzen, wenn du einen empfindlichen Magen hast). Eiswürfel in lokalen Bars sind oft aus Leitungswasser – im Zweifel lieber „no ice“.
Elektrolyte: Pack ein paar Päckchen Elektrolyte (Elotrans oder ähnliches) ein. Hitze und ungewohntes Essen können den Körper schnell auszehren.
Erste Hilfe
Bei Verletzungen durch Seeigel helfen neben einem Arzt die Tipps auf der Informationsseite zum Seeigel.
