Kosten: Lokale Datenpakete sind extrem günstig (meist unter 10–15 € für sehr viel Datenvolumen – Die Beträge aus dem Bild oben; z.B. 30.000 Tansania Schilling + ca. 6.000 für die physische Simkarte durch ca. 3.000 teilen ergibt dann ca. 12 Euro).
Erreichbarkeit: Du kannst lokale Nummern (Fahrer, Restaurants, Tourguides) günstig anrufen.
Abdeckung: Das 4G-Netz ist in bewohnten Gebieten wie Nungwi, Paje und Stone Town überraschend gut. Eigentlich hatte ich auf der ganzen Insel kein Problem mit der Erreichbarkeit.
Es gibt mehrere Anbieter auf der Insel. Den Anbieter Zantel konnte ich nicht finden und mir wurde erklärt, dieser sei vereinigt auf das Unternehmen mit der Marke „YAS“.
Die Karten werden in Sansibar Stadt häufig angeboten und sind auch direkt am Flughafen bei der Ankunft erhältlich (hier sind sie etwas teurer als in der Stadt, dafür hast Du sofort eine Möglichkeit zu telefonieren und Internet zu nutzen).
In kleineren Orten (Nungwi/Paje): Es gibt viele kleine Kioske mit den Logos der Anbieter.
Was du unbedingt beachten musst (Wichtig!)
Reisepass-Pflicht: In Tansania (und somit Sansibar) musst du deinen Reisepass vorlegen, um die SIM-Karte zu registrieren. Es wird oft auch ein Foto von dir gemacht. Das ist gesetzlich vorgeschrieben.
Aktivierung: Lass die Karte direkt im Laden vom Verkäufer aktivieren und prüfe, ob das Internet funktioniert, bevor du gehst. Insbesondere wenn Du technisch weniger versiert bist. Die Konfiguration der APN-Einstellungen kann manchmal knifflig sein.
Prepaid-System: Du kaufst erst Guthaben („Airtime“) und musst dieses dann per Code-Eingabe (z.B. *149*01#) in ein Datenpaket umwandeln. Frag den Verkäufer, ob er das Paket direkt für dich bucht.
Profi-Tipp: eSIM
Falls dein Handy eSIM-fähig ist, kannst du dir über Apps wie Airalo oder Holafly schon vorab ein Datenpaket buchen.
Vorteil: Du bist sofort beim Landen online.
Nachteil: Meist deutlich teurer als eine echte lokale Karte von Zantel und du hast keine lokale Rufnummer zum Telefonieren.
